Movico hält den Classic Express am Laufen - Movico

Movico hält den Classic Express am Laufen

Veröffentlicht am: 24 January 2020

Der Classic Express fährt bereits seit zwölf Jahren durch das Land. In diesem mobilen Konzertsaal – dem weltweit einzigen – der in einem riesigen ausziehbaren Trailer eingebaut ist, werden viele Kinder zum ersten Mal an klassische Musik herangeführt. Der Classic Express steht meistens buchstäblich vor der Schultür. Sobald die Kinder über die kleine Treppe eintreten, betreten sie eine Welt aus leisen Tönen, bunten Videobildern und stimmungsvollem Licht. Sie ziehen sich bequeme Socken an und schmiegen sich in die Sitzsäcke. Die jungen Preisträger des Prinzessin-Christina-Wettbewerbs befinden sich ganz in der Nähe und binden die Kinder interaktiv in ihre musikalische Geschichte ein. Mit rund 300 Konzerten pro Jahr läuft der Classic Express noch immer auf vollen Touren. Eine Erfolgsgeschichte, aber ohne einen großen Akteur wäre dies nicht möglich gewesen: Unser Kooperationspartner Movico hält den Classic Express am Laufen.

Der Classic Express ist eines der wenigen niederländischen Projekte und führt fast ein Außenseiterdasein, aber als Marketinginstrument passt er perfekt zur Philosophie von Movico: die Organisation einer Promotiontour zur Förderung einer Marke oder eines Produkts, indem man die Zielgruppe aufsucht.

Als Jochem van Eeghen – der damalige Direktor des Prinzessin-Christina-Wettbewerbs – mit der witzigen Idee eines mobilen Konzertsaals an Movico herantrat, wurde dies sofort begeistert aufgenommen.

„Ich erinnere mich an ein Briefing hier mit allen Lieferanten“, sagt Stefan Aspers, kaufmännischer Leiter von Movico. „Das waren etwa 15, also sehr viele. Für jedes Fachgebiet war ein Experte am Tisch, wie zum Beispiel ein Lichtdesigner, ein Akustikdesigner und der Techniklieferant. Wir sind für die technische Umsetzung verantwortlich, deshalb wollen wir genau wissen, wen wir zum Beispiel bei einer Störung vor Ort anrufen können.“ Movico kümmert sich nicht nur um die technische Wartung des Classic Express, sondern beteiligt sich zum Beispiel auch an Überlegungen zum Aussehen des mobilen Konzertsaals und sorgt dafür, dass vor Ort alles reibungslos läuft.

Als Projektleiterin ist Britt van der Velde für die Planung und Kommunikation mit den Operators, den Fahrern, die den Classic Express zu den Schulen fahren und ihn dort für die Konzerte vorbereiten, verantwortlich. „Wir prüfen, ob der Standort, den eine Schule im Auge hat, geeignet ist, oder ob wir vielleicht auf einen Parkplatz in der Nähe ausweichen sollten. Ich stelle dann sicher, dass unser Operator über alles informiert ist, dass er den genauen Ort kennt und weiß, wen er im Falle von Unklarheiten vor Ort erreichen kann.“

 

Der Classic Express ist Movicos Langzeit-„Kunde“. „Es ist ein einzigartiges Projekt innerhalb aller Marketing-, Roadshow- und Sportveranstaltungen, die wir durchführen“, erklärt Britt. „Genau das ist es, was uns Spaß macht.

In Gesprächen mit Neukunden wird der Classic Express meist erwähnt, auch weil er schon so lange im Einsatz ist.“ Jeder, der bei Movico arbeitet, geht irgendwann einmal zu einem Konzert im Classic Express. Und alle kommen ganz begeistert von einem Besuch zurück. „Es ist eigentlich genau wie mit den Kindern, die man oft in euren Filmen sieht“, sagt Britt. „Die sagen: ‚Ich mag klassische Musik nicht besonders, und ich weiß nicht, was ich dort tun soll‘, aber dann kommen sie total begeistert heraus. Kollegen geht es genauso. Man bekommt erst wirklich einen guten Eindruck vom Classic Express, wenn man vor Ort war und erlebt hat, wie ein solches Konzert abläuft.“ Stefan: „Wenn wir über Mobile Marketing sprechen, über Roadshows, wie wir sie hier nennen, dann hat der Classic Express schon eine Haltbarkeit von 12 Jahren. Kinder ziehen ihre Schuhe aus, sie machen es sich auf diesen Kissen bequem, sie sperren die Welt um sie herum buchstäblich aus.

Die jungen Musiker nehmen sie mit in die Geschichte. Das ist so beeindruckend. Sie sind alle in diesem Kokon aufgenommen. Es ist interaktiv, das erfahre ich immer als einen sehr wichtigen Teil der Informationsvermittlung – es hält nur dann an, wenn man selbst eine Rolle darin spielt.“

Der Classic Express ist so konzipiert, dass nur eine Person, also der Operator, für den Betrieb und den Aufbau benötigt wird. „Die Herausforderung des Classic Express liegt vor allem in der Technik“, pflichtet Stefan bei, „damit immer alles funktioniert. Unser Versprechen lautet auch: jederzeit und überall. Dieses Versprechen möchten wir auch immer einlösen. Bei anderen Projekten liegt die Herausforderung zum Beispiel in der Logistik.“ Wie das eine Mal, als die Lastwagen von Movico die Anden bewältigen mussten. „Wir waren zum ersten Mal in Südamerika bei der Rallye Dakar.

Als wir uns die Route näher ansahen, stellte sich heraus, dass wir die Anden zweimal überqueren mussten, ein Aufstieg von vier Kilometern. Beim Giro d’Italia oder der Tour de France in Europa kamen wir nicht über zwei Kilometer, das war also spannend.“

Stefan tat zwei Dinge: Er rief DAF an, um herauszufinden, welchen Einfluss der Höhenunterschied auf ihre Lastwagen hatte, und informierte sich beim niederländischen Höhen- und Bergsteigerverband über die Folgen für den menschlichen Körper.

„Zum Schluss ging es um zwei Dinge: dafür sorgen, dass man den Transfer über die Bergpässe mit einer niedrigen, aber kontinuierlichen Geschwindigkeit durchführt, und den Leuten sagen, dass sie sich gegenseitig im Auge behalten und regelmäßig trinken sollen.

Und ansonsten hoffen, dass einem in großer Höhe kein Reifen platzt, denn dann wird es brenzlig.“

Demnächst bekommt der Classic Express bei Movico mit neuen Aufklebern und einer frischen Lackschicht einen neuen Look.

Der mobile Konzertsaal wird vorerst nicht zum Stillstand kommen.

„Die Geschichte des Classic Express kann noch jahrelang erzählt werden“, sagt Stefan. „Die zugrunde liegende Geschichte von Jochem van Eeghen war, dass in den Grundschulen kaum noch Musikunterricht gegeben wurde und dass in der Provinz ein Rückzug der Musikschulen stattfand. Das Wachstum junger Talente muss irgendwo gefördert werden. Überträgt man dies in die heutige Zeit, ist es noch immer aktuell und relevant.”

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